Diese Website verwendet Cookies. Erfahren Sie mehr in der Datenschutzerklärung.

Akzeptieren

Keramikatelier

Töpfern und Gestalten

Töpfern ist eine aufregende Entdeckungsreise mit viel Raum für eigenen Ausdruck.

Jacqui Atkin

 

Im Keramikatelier wird geknetet, geformt, modelliert, ausgestrichen, geschliffen. Ohne Druck entstehen grössere und kleinere Werke. Es geht um die sinnliche Erfahrung und die Freude am Wirken und Werken mit Ton und Speckstein. In die Handlung zu kommen und kreativ zu gestalten ohne Wertung sind wichtig. Dabei entstehen Tongefässe, Skulpturen oder skizzenhafte Bilder. Durch den künstlerischen Umgang mit einem Thema fliessen erlernte und überlieferte Assoziationen mit in die Gestaltung ein. 

Wecken Sie Ihre Experimentierlust

Die Atmosphäre im Atelier ermöglicht es, miteinander in Kontakt zu treten. Durch das Gestalten und das Formen von Ton und Speckstein werden die Selbstwirksamkeit und der Selbstwert gefördert. Die Experimentierlust, die Konzentration auf den Moment und das Entstehenlassen stehen im Mittelpunkt. Aktuelle Themen können anhand der Arbeit oder der Arbeitsweise aufgegriffen und im Gespräch reflektiert oder in den weiterführenden Therapien thematisiert werden. 

Ton bearbeiten und gestalten, glasieren und brennen

Die Verwendung von Glasuren ist ein ausserordentlich bereicherndes Thema in der Keramik. Erweitern sie doch das Spektrum des keramischen Schaffens um ein wesentliches Element. Es geht um ein gestalterisches Spiel zwischen Form und Farbe und eröffnet für die künstlerische Kreativität ein weites Feld. Durch das Brennen erhält eine Keramik erst ihren endgültigen und nicht mehr rückgängig zu machenden Charakter. Von daher gehört der Brennvorgang gleichermassen zum Gestaltungsprozess einer keramischen Arbeit.

Speckstein gestalten, abtragen, schleifen oder polieren

Speckstein ist ein Material, welches sich zur plastischen Gestaltungsweise besonders anbietet. Jeder Rohstein ist zuerst eine Herausforderung. Wer mit Speckstein arbeiten will, muss nicht Bildhauer sein. Die Auseinandersetzung zwischen innerer und äusserer Form, Gefühl und Gestaltung, führt zu einer intensiven Zwiesprache mit dem Material, die auf das seelische Gleichgewicht zurückwirft und damit auch eine therapeutische Wirkung haben kann. Die Weichheit des Steines hat zur Folge, dass das Material auch bewältigt werden kann. Speckstein wird skulpturierend bearbeitet, das bedeutet, um zur gewünschten Form der Figur zu kommen, wird überflüssiges Material abgearbeitet, im Gegensatz zum aufbauenden, modellierenden Gestalten, z.B. mit Ton oder Gips.