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Klettertherapie

Mobilisations- und Kraftübung

Es ist nicht der Berg der dir zum klettern so hoch erscheint, es ist der Kiesel in deinem Schuh.

Muhammad Ali

 

Bei der Sporttherapie rückt der Leistungs- und Wettkampfcharakter des Sports in den Hintergrund. Ressourcen der Patient*innen sollen aktiviert und verschiedene Bewegungsformen und Sportarten (wieder) entdeckt werden, um auch nach dem Austritt aus dem stationären Setting den Alltag aktiver gestalten zu können.

Durch Mobilisations- und Kraftübungen sowie Ausdauertraining werden physiologische Prozesse aktiviert, welche zum psychischen Genesungsprozess beitragen und präventiv auch physischen Sekundärerkrankungen vorbeugen. Spielerische Übungen tragen zur Verbesserung der koordinativen Fähigkeiten (Gleichgewicht, Orientierung, Differenzierung, Rhythmisierung, Reaktion) bei. Nebst der funktionellen Ebene ermöglicht die Sporttherapie soziale Kontakte aber auch die Auseinandersetzung mit sich selbst, z.B. das Wahrnehmen und akzeptieren von Grenzen. Das Erleben der eigenen Kraft und Kompetenz führt zu mehr Selbstwirksamkeit und Selbstvertrauen. Des Weiteren ist körperliche Aktivität ein Mittel zum Spannungsausgleich und kann helfen, das psycho-physische Gleichgewicht wiederherzustellen.